Vom Klimawandel bis zur Varroamilbe: Warum sterben die Bienen

Alyn Smith am 19.11.2008 vor dem Europäischen Parlament: "Das Thema ist ernst. Früher nahmen die Bergleute Kanarienvögel mit in den Stollen, um sie vor giftigen Gasen zu warnen. Sie taten dies, in dem sie starben. Das war schlecht für die Kanarienvögel, aber gut für die Bergleute. Wir fürchten das die Bienen Europas uns im Wesentlichen den gleichen Dienst erweisen." [aus "Das große Buch der Bienen" von Jutta Gay & Inga Menkhoff]



Das Bienensterben geht uns alle an

Die Natur ist unsere größte Inspirationsquelle, wir schöpfen aus ihr und sind fasziniert von ihrer Schönheit. Auf meiner Website gehe ich der Frage auf den Grund: "Warum sterben die Bienen". Unzählige Wissenschaftler haben sich bereits an diesem Thema versucht und es sind bereits viele Forschungen durchgeführt und es wird immer weiter geforscht.

Meiner Meinung nach gibt es auch keine einzelne Ursache. Wir fragen uns oft, ist es die Varroa-Milbe oder doch Insektizide in der industriellen Landwirtschaft. Oder ist es vielleicht doch der Klimawandel, die Handy-Strahlung, liegt die Ursache in der Gentechnik? Sind es vielleicht die Imker selbst, die vor 100 Jahren begonnen haben die einheimische Bienenrasse, die "Dunkle Biene" auszurotten und die "Carnica" einführten?

Ich werde die Ursache auf dieser Seite nicht klären können! Aber wir Menschen haben einen großen Anteil am Bienensterben und haben das Bienensterben verursacht! Die Varroa-Milbe haben wir Mitte der 70iger Jahre in Deutschland eingeführt, mit immer neuen Giften gehen wir den Insekten

auf unseren Feldern an die "Gurgel" und schädigen dabei unsere bestäubenden Insekten. Der Klima-Wandel, Gen-manipulierte Pflanzen und immer stärkere Handystrahlung, dass alles verursachen wir. Aber wir finden keine Lösung für das Problem - Bienensterben!

Wir sollten umdenken! Das heute schon Obstbäume mit dem Pinsel von Menschen bestäubt werden, da es in einigen Regionen in China keine Bienen mehr gibt, ist keine Utopie. In den USA starben 2006/07 in über 20 Bundesstaaten bis zu 90 Prozent der Bienenvölker. Im Winter 2016/17 hatten wir in Deutschland Verluste bis zu 50 Prozent der Bienenvölker. Was passiert, wenn es keine bestäubenden Insekten mehr geben würde, ist kurz erklärt:

Wir müssen auf bis zu 80 Prozent unserer Lebensmittel verzichten. Obst bleibt nur wenigen vorbehalten und selbst Kartoffeln und Tomaten werden weniger. Ich würde mich freuen, wenn Du Dich an dieser Seite aktiv beteiligst. Schreib mir einfach eine Mail an info@rettetdiebienen.com oder einen Kommentar auf www.facebook.com/rettediehonigbiene.

Euer Hobby-Imker Klaus

  • die Anzahl der Bienenvölker in Mitteleuropa sank zwischen 1985 und 2005 um 25 Prozent;
  • früher bestäubten die Obstbäume im Süden Chinas die Bienen, heute sammeln hunderte Wanderarbeiter Pollen ein und verteilen ihn auf den Bäumen mit Hühnerfedern. Die Bienen verschwanden in dieser Gegend in den 1980er Jahren;
  • seit 1998 berichten Imker aus Deutschland, Frankreich, Belgien, der Schweiz, England, Holland, Italien, Spanien über in ungewöhnlich großes Ausmaß des Bienensterbens;
  • 2006/07 meldeten Imker aus mehr als 20 US-Bundesstaaten den Verlust von insgesamt 800.000 Bienenvölker. Es steigerte sich im folgendem Jahr auf 1 Mill. Bienenvölker;
  • Im Winter 2016/17 starben 50 Prozent alles Bienenvölker in Deutschland.


Bienen hungern im
Sommer

Ab Juli bereiten die Bienen das Bienenvolk auf den Winter vor. Dazu ist es notwendig für ausreichend Nahrung zu sorgen, Pollen zu sammeln und viele Winterbienen nach zu ziehen. Dazu suchen die Bienen nach Nektar und Pollen. Sie werden zum Beispiel von der gelben Farbe der Sonnenblume magisch angezogen. Doch sie werden enttäuscht! Seit Jahren gibt es Neuzüchtungen, die kaum Pollen


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Varroa - Kampf gegen die KILLER-Milbe

Sie ist überall, ernährt sich vom Blut der Bienen und vernichtet die Bienen in kurzer Zeit. Sie klettert von einer Biene zur anderen und hat somit alle Bienenvölker erobert. Wenn wir sie nicht aufhalten, vernichtet sie alle Völker und die Wildbienen auf der ganzen Welt!

Ameisen- und Oxalsäure ist das einzigste Mittel, mit denen wir bisher die besten Erfolge hatten.

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Pestizide - Gift für unsere Bienen

Deutsche Umwelthilfe e.V. "Bienensterben bedroht die biologische Vielfalt und unsere
Lebensmittelversorgung: Deutsche Umwelthilfe und Sarah Wiener fordern Abkehr von der intensiver Landwirtschaft." Die Deutsche Umwelthilfe e.V. startet gemeinsam mit Köchin und Imkerin Sarah Wiener eine Protestmail-Aktion für den Schutz der Bestäuber. Um die Bestäubung zu sichern, benötigen


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Ohne Imker sterben die Bienen

Ohne Imker - keine Bienen! Die bei uns beheimatete Honigbiene [Die Dunkle Europäische Biene (Apis mellifera mellifera)] ist weitestgehend verdrängt und ausgestorben. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Dunkle Biene durch die Einfuhr der Kärntner Biene (auch einfach (Carnica genannt) verdrängt.

Dadurch kann die europäische


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Krankheiten und Schädlinge der Bienen

Die Hauptaufgabe der Honigbiene ist die Bestäubung der Nutz- und Wildpflanzen. Aus diesem Grund sollten sie gesund und fit sein. Nur gesunde Bienenvölker können diese Aufgabe meistern. Der wichtigste Grundsatz beim halten von Bienen ist Sauberkeit und Hygiene. So können möglicher Weise Krankheiten bereits frühzeitig vermieden werden. Auch Werkzeug, wie zum Beispiel Stockmeissel und

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Elektrosmog schädigt Bienen

An einen meiner früheren Standorte schaute ich in jedem Frühjahr in leere Bienenkästen. Natürlich suchte ich den Fehler immer zuerst bei mir. Vielleicht hast "du" die Bienen nicht richtig eingefüttert, die Varroabehandlung nicht richtig durchgeführt usw. Aber ich fand den Fehler nicht bei mir, also beschloss ich beim nächsten Mal noch besser aufzupassen, kaufte mir Literatur, recherchierte im Internet und fragte

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Klimawandel macht Bienen zu schaffen

Für einen der größten Schädlinge unserer Bienen verbessern sich die Lebensbedingungen durch die ansteigenden Temperaturen. Durch den Anstieg der Temperaturen wird die Verbreitung des asiatischen Parasiten Nosema ceranae begünstigt. Der einzellige Parasit verursache Nosemose, eine schwere Erkrankung der Honigbienen.

Nosema ceranae hat den in Europa

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Wir helfen den Bienen


Es summt auf dem Dach der KITA "Wunderwelt" - schon unsere Jüngsten an die Natur heranzuführen, haben sich die KITA "Wunderwelt" mit seinem Träger dem "Jugendwerk Aufbau Ost JAO gGmbH" sowie Sven Kohlmeier MdA entschlossen. 

Den Bienen geht es gut auf dem Dach der KITA "Wunderwelt" und mit gemeinsamen Aktionen, wie zum Beispiel das Schleudern von Honig und Basteln ...

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